Über den Übergang
Kelebija ist ein Grenzübergang zwischen Serbien und Ungarn, eine Alternative zu Horgoš. Er liegt direkt bei Subotica, die ungarische Seite des Übergangs ist die Stadt Tompa. Der Übergang ist rund um die Uhr geöffnet und nimmt, wie Horgoš 1, sowohl Pkw als auch Frachtfahrzeuge auf — er ist einer von nur zwei Straßenübergängen an dieser Grenze, die Lkw nutzen können, sodass er zusammen mit Horgoš praktisch den gesamten Frachtverkehr zwischen Serbien und Ungarn an diesem Grenzabschnitt trägt. Die kleineren Übergänge weiter westlich (Bački Vinogradi, Bajmok, Đala, Bački Breg) sind nur für Pkw, sodass ein Lkw, der nicht über Horgoš fahren kann, keine andere Option als Kelebija hat. Lkw und Pkw durchlaufen hier gleichermaßen die vollständige Kontrolle der äußeren EU-Grenze, da Ungarn seit 2007 zum Schengen-Raum gehört, während Serbien weder zur EU noch zum Schengen-Raum zählt — für Frachtverkehr bedeutet das zusätzlich Zollformalitäten, nicht nur eine Passkontrolle. Tompa selbst ist eine kleine Stadt im ungarischen Komitat Bács-Kiskun, direkt an der Grenze.